Fette sind heilend!

Obwohl Fette lange dafür verantwortlich gemacht wurden, dass die Menschen dicke und krank werden sind sie nun wieder im Kommen. Sie finden wieder Einzug in die Mahlzeiten und es gibt inzwischen sogar Kochbücher die mit extra mit viel und gesundem Fett werben.

Was ist da dran? Machen Fette nun dick oder nicht?

Damit wir diese Frage beantworten können ist es sinnvoll zu verstehen was Fette im Körper den genau tun. Was ist ihre Aufgabe?

Fette sind

  • Energielieferanten

  • Wichtig für die Hormonbildung

  • Am Aufbau der Zellmembran

  • Und des Myelins beteiligt

  • Wichtig um fettlösliche Vitamine aufzuspalten

  • Die Isolationsschicht, wenn es kalt wird

  • 2/3 deines Gehirns besteht aus Fett

Das scheint doch, als hätte Fett jede Menge zu tun, oder?

Das Fett hat also ein paar wichtige Aufgaben und gerade die gesättigten Fettsäuren, die früher als ganz schlecht galten, sind es die gemeinsam mit Cholesterin (auch gerne verteufelt) Hormone bilden. Und ohne Hormone wären wir ziemlich aufgeschmissen, nicht nur im Bett.

Wenn Fette in unserer Nahrung so viele wichtige Aufgaben hat, wie kann es dann fett machen?

Fett kann schon fett machen, doch hauptsächlich, wenn du schlechte Fett zu dir nimmst, z.B. Transfett in Pommes, Kekse, Kartoffelchips oder ähnlichem.

Diese Fette kann der Körper nicht verarbeiten und setzt sie darum gerne an, denn alles was in den Fettzellen abgespeichert wird kann erstmal nichts mehr Böses tun.

Isst du gute Fette aus Fisch, Fleisch, Eiern, Nüsse oder guten Ölen dann findet dein Körper Aufgaben für das Fett, wie eben oben erwähnt.

Er möchte diese guten Stoffe nicht abspeichern und dafür sorgen, dass die Hose nicht mehr passt er will eher dafür sorgen, dass du gesund bist und in deinem Körper alles funktioniert.

Genau darum ist es auch wichtig gute Fett zu dir zu nehmen, wie qualitatives Fleisch, Fisch, Eier, Avocado, Nüsse oder Olivenöl.

Denn in diesen Lebensmitteln sind auch essentielle Fettsäuren enthalten, die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, welche sehr wichtig für deine Gesundheit sind. Auf jedem Fall im richtigen Ausmaß.

Omega-3-Fettsäuren senken Entzündungen, begünstigen also deine Gesundheit.

Omega-6-Fettsäuren fördern Entzündungen, sind also nicht besonders ideal für deine Gesundheit, vor allem nicht in zu hohem Maße. Doch genau dahin hat sich unsere Standardernährung entwickeln. Wir haben ein Verhältnis von ca. 1:20 Omega-3 zu Omega-6. Während ein gesundes Verhältnis 1:5 wäre.

Was kannst du nun aus diesem Beitrag mitnehmen?

  • Fett machen nicht fett!

  • Die richtigen Fette machen gesund und vital!

Achte drauf gute Fette in deine Ernährung zu integriere, verzichte auf fettreduzierte Produkte und schau nicht auf die Kalorien, denn „Schlank essen macht krank!“.

Auch hierzu ist einfach wieder zu erwähnen, dass wenn du auf die Qualität der Lebensmittel achtest, die du zu dir nimmst, dann kannst du fast keine schlechten Fette essen. Mit frischem Gemüse, qualitativem Fleisch oder Fisch, Avocados und gutem Olivenöl ist es schwer zu viele davon zu sich zu nehmen.

Also lass dir das Fett schmecken, denn schließlich ist es auch ein sehr wichtiger Geschmacksträger.

Iss mit Freude!

Dein Raphael